Backups sind das Gegenteil von aufregender Technik. Niemand lädt Freunde ein, weil die Sicherung letzte Nacht ohne Fehler gelaufen ist. Genau deshalb werden Backups gern auf später verschoben – bis Datenverlust plötzlich das spannendste Thema des Tages wird.
Eine Kopie ist keine Sicherung
Wenn deine Fotos nur auf dem Notebook liegen, existieren sie praktisch einmal. Wenn dieselben Fotos auf einer angeschlossenen USB-Platte liegen, sind sie besser geschützt – aber Feuer, Diebstahl, Überspannung oder Ransomware können beide Kopien gleichzeitig treffen.
Die bekannte 3-2-1-Idee ist deshalb weiterhin brauchbar: mehrere Kopien, unterschiedliche Speicherorte oder Medien, mindestens eine Kopie getrennt vom Hauptsystem.
Ein Backup ist erst dann beruhigend, wenn du weißt, dass du daraus wirklich wiederherstellen kannst.
Automatisch schlägt diszipliniert
Alles, was davon lebt, dass du jeden Freitag an einen USB-Stick denkst, wird irgendwann ausfallen. Nicht technisch, sondern menschlich. Automatisiere, was sich automatisieren lässt.
Der vergessene Test
Ein grünes Häkchen beweist, dass ein Sicherungsjob etwas getan hat. Es beweist nicht immer, dass die Daten vollständig oder brauchbar sind. Öffne regelmäßig einzelne Dateien aus der Sicherung oder führe testweise eine Wiederherstellung durch.