Kalender sind oft voll mit Dingen, die andere Menschen brauchen: Meetings, Arzttermine, Geburtstage, Abholzeiten, Fristen. Eigene Vorhaben leben dagegen gern in der nebulösen Zeitzone „wenn ich mal Zeit habe“.

Diese Zeitzone existiert erstaunlich selten.

Zeit wird nicht gefunden

Für manche Dinge muss Zeit nicht entdeckt, sondern reserviert werden. Ein Termin mit dir selbst ist nichts Mystisches. Es ist einfach ein Block im Kalender, der sagt: Donnerstag, 19:00 Uhr, 45 Minuten, Fotos sortieren.

Was keinen Platz bekommt, konkurriert immer gegen alles, was schon einen Platz hat.

Mach ihn konkret

„Projekt“ ist kein guter Kalendereintrag. „Alte Festplatte anschließen und Fotos von 2024 kopieren“ ist einer. Je klarer die Handlung, desto weniger Energie geht beim Start verloren.

Und wenn etwas dazwischenkommt?

Dann verschiebst du den Termin. So wie jeden anderen. Der Trick funktioniert nur, wenn daraus kein moralischer Test wird. Kalender sind Werkzeuge, keine Richter.

Heute: Nimm eine Sache aus „irgendwann“ und gib ihr einen echten Termin innerhalb der nächsten sieben Tage.